FRÜH ERKENNEN, GRÜNDLICH ENTFERNEN, URSACHEN BESEITIGEN

Ein Problemkreis in Millionen von Häusern: Aus Feuchtigkeit im Haus entsteht sichtbarer oder unsichtbarer Schimmelpilzbefall - und damit ein Nährboden für schwere Erkrankungen wie Allergien und Asthma. Gajewi bietet langfristig effektive, gesunde Lösungen. 15 Jahre Erfahrung sowie viele erfolgreiche Sanierungen gewährleisten höchste Leistungen auf diesem komplexen Gebiet. Wir analysieren Ursachen, informieren Sie über die Wirkungen und bieten nachhaltig wirksame, kostengünstige Maßnahmen.
 
Feuchtigkeit, also Schimmelpilznahrung, kommt auf unterschiedlichsten Wegen ins Haus:
  • Von außen eindringende Feuchte (Regen, Schnee und Sickerwasser)
  • Raumseitige Feuchte – Kondensation
  • Leckagen im Leitungssytsem
Die Standardsituation: Wasser aus wärmerer Luft schlägt sich - sobald sie den so genannten Taupunkt erreicht - in Tröpfchenform an kaltem bzw. kälterem Material nieder.

Schlechte Dämmung - gute Chancen für Schimmelpilze

Grundsätzlich sind kalte Räume anfälliger für den Schimmelpilzbefall, denn warme Luft kann Feuchtigkeit besser speichern. Bei schlechter Wärmedämmung wird's schnell kalt, wegen der hohen Wärmeverluste. Das wiederum führt dann zu einer ausgekühlten Wandoberfläche. Ist sie kälter als 12,3 Grad (bei einem üblichen Raumklima – 20°C Raumtemperatur; 50% Luftfeuchtigkeit), ist die schimmelpilzkritische Temperatur erreicht: Es entsteht Feuchtigkeit und Schimmelpilz.
  • Raumseitige hygroskopische Feuchte Salze
    Salze, in jedem Baumaterial vorhanden, haben die Eigenschaft, bei hoher Luftfeuchtigkeit Wasser aus der Luft aufzunehmen und im Baustoff anzulagern.
  • Feuchte aus der Konstruktion
    Hochwasser, Überschwemmung, Neubaufeuchte oder Leckagen von Wasserleitungen sind natürlich ebenfalls häufige Gründe für eine übermäßige Durchfeuchtung des Hauses
schimmelpilz ursache

Das Wohnverhalten verändern - oder das Haus

Grund Nummer Eins für die ständig steigende Schimmelpilzgefahr: Mit dem Wohnkomfort - Waschmaschinen, Saunen, Bäder etc. - ist auch der Wasserverbrauch deutlich gestiegen. Durch bewusstes Wohnverhalten lässt sich diese Gefahr in vielen Fällen ganz einfach vermeiden. Indem Bewohner weniger Feuchte produzieren: Wäsche nicht im Haus trocknen, weniger Blumen, auf Verdunstungsbehälter an Heizkörpern verzichten. Flankierend ist regelmäßiges Stoßlüften (nicht Kipplüften) unabdingbar: Dreimal am Tag für fünf bis fünfzehn Minuten, bei vollständig geöffneten Fenstern - auf Kipp gilt nicht!

Einen ausführlichen Ratgeber zum Thema Lüften - Heizen - Feuchtigkeit vermeiden finden Sie hier.

Bautechnologie

Ein weiterer Grund für zu viel Feuchte und Schimmelpilze? Ausgerechnet der Fortschritt in der Bautechnologie! Einige Beispiele:

Die früher verwendeten Baustoffe wie Ton, Lehm oder Holz erreichen bei Dampfdiffusion und Wasserdampfaufnahme deutlich günstigere Werte als neuere Baumaterialien wie z.B. Beton, Polystyrol etc. Die hohen Kunstoffbeimengungen in Dispersionsfarben und Tapeten schränken die Feuchtigkeitsregulierung bei Wandoberflächen ein; im Gegensatz zu früher verwendeten Werkstoffen wie Kalk-, Kreide- oder Leimfarben.

Alte, einglasige Fenster gewährleisten einen »automatischen« Luftaustausch, wegen der deutlich weniger dichten Fugen zwischen Rahmen und Flügeln. Die heutigen Isolierverglasungen halten oft zu dicht: Sie stellen speziell im Altbau nicht mehr die kältesten Temperaturzonen dar. Viele Wandbereiche sind viel kälter - und daher eher feucht und schimmelpilzgefährdet.

Wo Vorbeugungsmaßnahmen nicht greifen oder nicht möglich sind, muss auf konstruktivem Wege eine Verbesserung erfolgen. Denn dämmtechnische oder konstruktive Mängel lassen sich so nicht ausgleichen.

Das Ziel lautet also: Bauteile müssen in punkto Wärmedämmung und Feuchtigkeit so beschaffen sein, dass weder auf der Wand innen (Oberflächenkondensat) noch innerhalb des Baumaterials (Taupunkt-Kondensat) gefährliche Mengen an Kondensat entstehen.